Die Saat

Rick, Carl, Daryl und T-Dog durchsuchen ein leerstehendes Haus nach Lebensmitteln und brauchbaren Gegenständen. Als alle Beißer im Haus erledigt sind, kommen Glenn und Maggie und der Rest der Gruppe nach. Lori ist mittlerweile hoch schwanger, die Geburt des Babys steht kurz bevor. Die Gruppe schlägt in dem Haus ein Nachtlager auf. Die Stimmung ist gedrückt, denn alle haben Hunger und sind müde. Als eine Horde Beißer sich dem Haus nähert, müssen Rick und Co fliehen; mit ihren Autos suchen sie schnell das Weite. Auf der Straße macht die Gruppe Halt und bespricht, was nun zu tun ist. Auf einer Landkarte, die Rick markiert hat, finden sich nur noch wenige Orte, wo die Gruppe in den letzten Monaten nicht vor den Beißern flüchten musste.

Rick macht sich Sorgen um Lori und will einen Ort finden, wo seine Frau in Ruhe ihr Kind zur Welt bringen kann. Während die anderen rasten, wollen Rick und Daryl jagen gehen. Dabei entdecken die beiden eine Gefängnisanlage. Das scheint Rick die perfekte Lösung zu sein. Er möchte die Anlage erobern und von den darin befindlichen Beißern säubern. Die zwei hohen Zäune und einige Wachtürme sollen der Gruppe dann Schutz bieten. Rick betritt den Vorhof des Gefängnisses, um die darin befindlichen Beißer einzusperren. Dann können die anderen nach und nach die restlichen Menschenfresser erledigen, was dazu führt, dass die Gruppe vorerst eine große beißerfreie, geschützte Fläche für sich erobern kann. Hinter den hohen Zäunen schlagen sie später ihr Nachtlager auf und sitzen am Lagerfeuer. Die Grünfläche eignet sich dazu, Pflanzen anzubauen, und der nahegelegene Fluss könnte auch als Wasserquelle dienen. Beth singt für die anderen ein Lied, ihre Schwester Maggie unterstützt sie dabei und zum ersten Mal seit langer Zeit kommt gute Stimmung auf.

Rick verkündet, dass er am nächsten Morgen den Rest des Gefängnisses erobern will, weil er darin noch gute Vorräte, Medizin, Waffen und Schutz vermutet. Er hat Hoffnung, dass dieser Ort ein Segen für die Gruppe ist. Lori nimmt ihren Mann beiseite und bittet ihn um eine kurze Pause, weil sie genau weiß, dass die anderen sehr erschöpft sind. Rick macht sich auch große Sorgen um die Gruppe, doch auch er selbst beginnt sich zu verändern, was Lori Angst macht. Am nächsten Tag stürmen die Männer und Maggie den inneren Gefängnishof und erledigen die Beißer, die sich darin aufhalten. Doch es sind mehr Menschenfresser als erwartet und einige von ihnen tragen sogar noch Schutzuniformen, was das Töten schwieriger macht. Doch es gelingt, in den Vorraum eines Zellenblocks zu gelangen, der sicher und frei von Beißern zu sein scheint. Rick findet sogar einen Generalschlüssel, mit dem sich sämtliche Türen in der Anlage öffnen lassen. Die Gruppe findet einen ganzen Zellentrakt, den sie wenig später in Beschlag nimmt. Dort können die Männer und Frauen vorerst etwas zur Ruhe kommen.

An einem anderen Ort verstecken sich Andrea und Michonne, so der Name der Frau, die Andrea vor einiger Zeit im Wald gerettet hat, in einem kleinen Haus. Michonne hat ein paar Medikamente für Andrea besorgt, die sie bitter nötig hat. Andrea ist sehr schwach und wirkt krank. Sie möchte von Michonne zurückgelassen werden, doch das sieht ihre Freundin nicht ein. Michonne will mit Andrea weiterziehen. Sie hält noch immer zwei Beißer in Ketten gefangen. Im Gefängnis haben die Männer einige brauchbare Gegenstände gefunden. Lori fürchtet, dass ihr Baby schon gestorben sein könnte. Sie verlangt deshalb von Hershel, dass er sie und das Baby tötet, sollten sie sich zu Beißern verwandeln. Lori ist sich außerdem sicher, dass Rick sie nicht mehr ausstehen kann, doch Hershel kann die Frau aufmuntern.

Die Männer rüsten sich aus und wollen einen weiteren Teil des Gefängnisses für sich erobern. Dabei werden sie von Beißern angegriffen, einer beißt Hershel ins Bein. Die Gruppe rettet sich in die Speisekammer des Gefängnisses, wo Rick nicht lange fackelt und Hershel das Bein mit einer Axt amputiert. Dann entdeckt Daryl, dass sie nicht alleine in dem Raum sind: es zeigen sich fünf Gefängnisinsassen, die überlebt haben.