Gesichter der Toten

Rick, Carl und Michonne sind auf der Suche nach neuen Waffen. Als sie einen Überlebenden auf der Straße sehen, fahren sie einfach an ihm vorbei. Als die Straße durch einige Autowracks blockiert ist, muss Michonne einen Umweg nehmen und der Wagen bleibt im Schlamm stecken. Doch nach kurzer Zeit kann die Fahrt weitergehen. In Ricks altem Polizeirevier, wo die drei kurze Zeit später ankommen, ist jedoch nichts mehr zu finden, weswegen sie beschließen, in Ricks kleiner Heimatstadt weiterzusuchen. An den Häuserwänden auf der Hauptstraße sind Barrikaden, Beißerfallen und viele Graffitis mit Warnungen zu finden.

Auf einem Häuserdach zeigt sich plötzlich ein Mann mit einem Gewehr, der das Feuer auf Rick, Carl und Michonne eröffnet. Als der Fremde sich auf der Straße zeigt, kann Carl auf ihn schießen und der Mann fällt zu Boden. Rick untersucht den Maskierten und stellt fest, dass er den Schuss aufgrund einer kugelsicheren Weste überlebt hat. Als Rick ihm die Maske vom Kopf nimmt, stellt er fest, dass es sich bei dem Mann um Morgan handelt, der ihm geholfen hatte, als Rick vor einigen Monaten aus dem Krankenhaus kam. Rick und Michonne bringen den Bewusstlosen in dessen Wohnung, wo sie ein riesiges Waffenarsenal vorfinden, das sich Morgan in den letzten Monaten zusammengesammelt hat. Auch findet Rick das Funkgerät, das er Morgan und seinem Sohn einst gab, um Kontakt halten zu können.

Rick will darauf warten, dass Morgan aufwacht. Rick fesselt den Bewusstlosen, der die ganzen Wände seiner Wohnung vollgekritzelt hat. Carl will die Wohnung verlassen, um ein Baby-Bett für seine Schwester zu besorgen. Auf der Hauptstraße gibt es einen Babyladen, der einer Freundin von Carls Mutter gehörte. Michonne begleitet den Jungen. Als Michonne einen Beißer erledigt, versucht Carl sie abzuhängen, weil er lieber alleine sein möchte. Als Michonne den Jungen zur Rede stellt, gibt er zu, dass er zunächst noch etwas anderes besorgen möchte. Rick schaut sich in Morgans Wohnung um, während der vermeintlich Schlafende aufwacht, sich befreit und Rick angreift. Er sticht Rick mit einem Messer in die Schulter, doch Rick kann Morgan, der ihn anscheinend nicht wiedererkennt, überwältigen.

Mit Hilfe des Funkgerätes kann Rick Morgan dann aber dazu bringen, sich zu erinnern. Morgan macht Rick Vorwürfe, dass er nicht für ihn erreichbar war, worauf Rick sich entschuldigt und berichtet, was ihm alles wiederfahren ist. Morgan berichtet davon, dass sein Sohn von der eigenen Mutter, die sich in einen Beißer verwandelt hatte, gebissen wurde. Dafür gibt sich Morgan selbst die Schuld. Carl und Michonne betreten ein Café. Durch eine List können sie die sich darin aufhaltenden Beißer ablenken. An der Wand des Cafés hängt ein Bild von Rick, Lori und Carl, das der Junge an sich nimmt. Als die Beißer sie dann doch angreifen, verliert Carl das Bild. Die beiden schaffen es mit Mühe nach draußen und sperren die Beißer ein.

Michonne holt Carl das gerahmte Foto zurück, das er für Judith haben wollte, um ihr zeigen zu können, wie ihre Mutter ausgesehen hat. Rick will Morgan mitnehmen, doch er will lieber bleiben, wo er ist. Als Rick schon einige Waffen ins Auto packt, kommen Michonne und Carl mit einem Baby-Bett zurück. Morgan sammelt auf der Straße die Beißer ein, die in den Fallen hängengeblieben sind. Als Rick sich bei Carl erkundigt, wie es mit Michonne gelaufen ist, sagt der Junge, dass Michonne unbedingt ein Mitglied ihrer Gruppe werden sollte. Michonne gibt Rick gegenüber zu, dass sie früher auch mit ihrem toten Freund gesprochen hat – genau wie Rick es mit Lori tut.

Auf dem Rückweg zum Gefängnis sehen die drei, dass der Mann auf der Straße, der darum gebettelt hat, mitgenommen zu werden, es nicht geschafft hat. Rick nimmt den Rucksack des Mannes, der am Straßenrand liegt an sich, und die Fahrt zum Gefängnis geht weiter.