Zeit der Ernte

Ein Militärhubschrauber mit einigen Soldaten an Bord wird abgeschossen und stürzt ab. Andrea und Michonne haben den Absturz aus der Ferne beobachtet und nähern sich der Unfallstelle. Andrea ist immer noch sehr schwach, weswegen Michonne sich den Helikopter allein anschauen will, während ihre Begleiterin mit den zwei angeketteten Beißern in einiger Entfernung warten soll. Doch Michonne muss sich zurückziehen, als sich zwei Fahrzeuge nähern. Es steigen einige Männer aus, die die Unfallstelle untersuchen und einige Beißer erledigen. Ein Soldat, der den Absturz überlebt hat, wird von den unbekannten Männern mitgenommen. Als der Anführer der Truppe zwei Beißer tötet, von denen Michonne und Andrea glauben, dass sie noch leben, werden die beiden Frauen misstrauisch und beschließen in ihrem Versteck zu bleiben, wo Michonne ihre zwei angeketteten Beißer erledigt, um nicht entdeckt zu werden. Als die fremden Männer gerade abziehen wollen, werden die zwei Frauen entdeckt – und zwar von keinem geringeren als Merle, den Andreas alte Gruppe vor einigen Monaten in Atlanta zurücklassen musste.

Als sie Merle erblickt, verliert Andrea sofort das Bewusstsein. Andrea bekommt mit, wie sie und Michonne von Merle und den fremden Männern in deren befestigtes Lager gebracht werden. Dort wird Andrea zunächst medizinisch versorgt. Kurze Zeit später taucht Merle auf, um mit den beiden Frauen, die sich schon eingesperrt fühlen, zu reden. Er berichtet davon, wie er in Atlanta fast gestorben und dann doch gerettet wurde. Auch erkundigt er sich nach seinem Bruder. Andrea berichtet von den Bemühungen der Gruppe, Merle zu retten und dass viele der Gruppe gestorben sind. Sie erzählt außerdem, dass sie ähnlich wie Merle zurückgelassen wurde. Dann bedankt sich Andrea bei Merle noch für die Rettung, bevor der Anführer des Lagers zu den Frauen kommt, um mit ihnen zu sprechen. Er erklärt ihnen zunächst, dass alle Menschen das Beißer-Virus in sich tragen, was Andrea und Michonne noch nicht wussten. Auch macht er klar, dass er die Frauen nicht gefangen halten will, sondern ihnen nur ein Nachtlager bieten möchte.

Es steht Andrea und Michonne frei, die Anlage am nächsten Morgen zu verlassen. Auch will der Mann ihnen Vorräte, Waffen und sogar ein Auto zur Verfügung stellen. Die Anlage, in der sich Andrea und Michonne befinden ist vielmehr eine kleine, von dicken Mauern und vielen Waffen gesicherte Stadt, die den Namen Woodbury trägt. Der Anführer von Woodbury wird von allen der Governor genannt. Der Governor zeigt den beiden Frauen ihr Nachtlager, wo ein Bett, Lebensmittel, Klamotten und sogar eine heiße Dusche zur Verfügung stehen. Am nächsten Morgen sehen die Frauen Woodbury bei Tageslicht. Die Gemeinde besteht aus 73 Personen und auf der Hauptstraße ist Einiges los. Die Einwohner sind alle beschäftigt, jeder hat eine Aufgabe. Andrea und Michonne erfahren, dass hier seit Monaten niemand eingedrungen ist oder getötet wurde. Nachts herrscht eine dafür eine strikte Ausgangssperre. Der Governor redet mit dem Helikopter-Piloten, der neben den beiden Frauen auch nach Woodbury gebracht und dort versorgt wurde. Dieser berichtet von seiner Truppe, die offenbar noch gut mit Fahrzeugen, Waffen und Nahrung versorgt ist.

Der Governor verspricht, sich auf die Suche nach den Soldaten zu machen, um sie nach Woodbury zu holen. Anschließend sucht der Governor Merle auf, der mehr von Andrea über ihre alte Gruppe in Erfahrung bringen soll. Ein Wissenschaftler in Woodbury, namens Milton, hat die Beißer von Michonne untersucht, welche auch in das Labor von Woodbury gebracht wurden. Er hat herausgefunden, dass die Menschenfresser ohne Kiefer und Arme ihre Aggressivität verlieren und vermutet, dass sie zum Schutz und zur Abschreckung mitgenommen wurden. Der Governor, Milton, Andrea und Michonne frühstücken zusammen und reden über die Beißer, die die Frauen in Ketten mit sich führten. Als Andrea und Michonne Woodbury schon verlassen wollen, bietet der Governor ihnen an, noch ein paar Tage zu bleiben, um sich zu stärken. Michonne traut der ganzen Sache nicht, Andrea will auf das Angebot des Governors annehmen.

Der Governor fährt später zur Truppe des abgestürzten Hubschrauber-Piloten. Doch anstatt die Soldaten nach Woodbury zu führen, werden sie aus einem Hinterhalt allesamt von den Männern aus Woodbury erschossen. Die sind nur auf die Fahrzeuge, Waffen und die Lebensmittel der Soldaten aus. Die Beute wird anschließend nach Woodbury gebracht. Als der Governor und die Männer zurück sind, hält der Governor vor den Bewohnern Woodburys eine Rede. Er lügt und erzählt, dass die Soldaten, deren Ausrüstung sie mitgebracht haben, den Beißern zum Opfer fielen. Das imponiert Andrea sehr. Sie möchte den echten Namen des Governors erfahren, doch verrät er ihn nicht. Am Abend ist der Governor alleine in seiner Wohnung. In einem abgeschlossenen Raum lagert er mehr als ein Dutzend abgetrennte Beißerköpfe in Aquarien. Unter ihnen ist auch der Helikopter-Pilot.